Umfrage: Familien im Lockdown

von Apollonia Brandau, Klasse 8a, Helmholtzschule

In der Klasse 8a der Helmholtzschule Frankfurt am Main haben kurz vor den Osterferien 2021 20 Schülerinnen und Schüler an einer Umfrage zu dem Thema „Familien im Lockdown“ teilgenommen.

Foto: Annie Spratt auf Unsplash


Im Lockdown geht es den meisten erfreulicherweise gut oder „ganz okay“. Ein geringer Teil der Klasse (15% der Antworten) gab an, dass es für sie stressiger geworden sei und sie in der Tendenz fauler geworden sind. Offensichtlich wird es für einige Schülerinnen und Schüler aufgrund der empfundenen Eintönigkeit im Distanzunterricht langweiliger und somit geht es manchen auch nicht so gut.

Positiv: Mehr Zeit mit der Familie

Positiv wird gesehen, dass die Schülerinnen und Schüler den Tag relativ frei gestalten können. Es gefällt ihnen, dass sie selber entscheiden können, wann man was macht. Sie kommen auch zu anderen Sachen, wie lesen, die sie sonst nicht so häufig machen. Oder man entdeckt ein neues Talent. Außerdem können sie mehr Zeit mit der Familie verbringen.

Viele müssen mehr im Haushalt helfen

Der Tagesablauf ist bei den meisten Schülerinnen und Schülern sehr ähnlich. Aufstehen, frühstücken, Online-Unterricht, Schulaufgaben und wenn möglich am Nachmittag Freizeit. Viele müssen jetzt auch mehr im Haushalt helfen.

10% kommen nicht so gut mit der Situation zurecht

55% der Schülerinnen und Schüler kommen mit der Situation gut zurecht und 35% geben an, sie kämen mit der Situation unterschiedlich gut zurecht. Nur ein kleiner Teil von 10% der Klasse kommt nicht so gut mit der Situation zurecht. Ein sehr großer Teil von 90% ist gut mit technischen Geräten ausgestattet.

Lustkauf von Kleinartikeln im Supermarkt

Ein kleiner Teil der Klasse (15%) ist tagsüber allein zu Hause. Für alle anderen sind entweder alle oder zumindest einige Familienmitglieder zu Hause. Erstaunlicherweise sind keine neuen bzw. zusätzlichen Rituale im Lockdown entstanden. Eine Ausnahme ist der Lustkauf von Kleinartikeln im Supermarkt.

Es fehlen Reisen, Treffen, Hobbys

Wie sehr sich jeder nach Dingen sehnt, die im Moment nicht erlaubt sind, ergibt sich aus den Antworten auf die Frage, was sie als Erstes machen, wenn die Corona-Beschränkungen aufgehoben sind. Ganz vorn stehen Reisen, Großeltern treffen, Freunde treffen, aber auch in die Schule gehen, Feiern nachholen oder sein Hobby (vor allem Kontaktsportarten) wieder betreiben.